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Testing

Softwareevolution - Erhaltung und Fortschreibung bestehender Softwaresysteme

Softwareevolution bedeutet Wartung plus Weiterentwicklung eines bestehenden Systems. In den bestehenden Systemen steckt die akkumulierte Erfahrung eines Unternehmens und die Arbeit mehrerer Personen über viele Jahre. Das Buch unterstreicht den immensen Wert bestehender Softwaresysteme und die Notwendigkeit, sie zu bewahren. Sie müssen ständig ausgebaut und regelmäßig renoviert werden. Das alles verlangt nach anderen Techniken und Methoden als bei der Entwicklung eines neuen Systems. Die Autoren behandeln in diesem Grundlagenwerk Themen wie Wartungs- und Wiederaufbereitungsprozesse, Wiederverwendung, Softwareanalysemethoden, Reverse Engineering, Nachdokumentation und Wirtschaftlichkeitsaspekte der Softwaresystemerhaltung.

Testautomatisierung - Von der Kür zur Pflicht

Qualitätssicherung muss nicht nur effektiv, sondern auch effizient sein. Automatisierung ist hier das Mittel der Wahl zur Effizienzsteigerung und längst den Kinderschuhen entwachsen. Neue Herausforderungen an die Qualitätssicherung und insbesondere die Testautomatisierung lassen jedoch nicht auf sich warten: Höhere Effizienz, bessere Integration in agile und kontinuierliche Ansätze, komplexere Systeme mit mehr Schnittstellen gepaart mit Anforderungen an Safety, Security und Robustheit sind nur ein paar Aspekte, denen sich die Testautomatisierer heute stellen müssen.

Digitalisierung führt zu DevOps

Digitalisierung fordert fortwährend Entwicklung, Test und Auslieferung der eingesetzten Softwareanwendungssysteme. Diese drei Aktivitäten sollen nicht mehr getrennt, sondern vereint ausgeführt werden. Die Anwender werden in die Entwicklung einbezogen. DevOps ist eine Antwort auf die Nachfrage nach fortwährender Entwicklung. Moderne IT-Systeme sind prinzipiell nie fertig. Sie haben immer nur einen Stand erreicht, bei dem ein Teil der Benutzeranforderungen befriedigt ist. Aber sowohl die Anforderungen als auch die Rahmenbedingungen entwickeln sich weiter und verändern sich.

Qualität als Haltung in Teams etablieren

Unser Ziel: Software mit Top-Qualität! Um diesem Ziel näher zu kommen haben wir in den letzten Jahren viel gemacht und fleißig die Methoden-Keule geschwungen: Die Tester sitzen nicht mehr im Keller, sondern haben ihr hübsches Testcenter. Testmethoden sind etabliert und hübsches Testcenter. Testmethoden sind etabliert und verbreitet. Testautomatisierung schreitet voran. Und wenn das alles nicht reicht, wird an der Energie- und Begeisterungsschraube gedreht: Wir schaffen das! Und trotzdem war ich in den letzten Jahren mit vielen Projekten konfrontiert, die es damit nicht geschafft haben, die Qualität signifikat zu steigern.

Vergiss Testen - Qualität als Haltung

Qualität in Software reintesten – ach wäre das schön. Egal, was rundherum passiert, der Test wird es schon richten und am Schluss wird Top-Qualität geliefert. Denn das wollen wir ja: Das Non-Plus-Ultra. Um diesem Ziel näher zu kommen, schwingen wir fleißig die Methoden-Keule und haben das schon ziemlich weit optimiert: vom Testcenter über etablierte Standards hin zu akzeptierten Testmethoden und Testautomatisierung. Das Ganze wird unterfüttert mit Ausbildungen und Fachliteratur. Und wenn das alles nicht reicht, wird an der Energie- und Begeisterungsschraube gedreht: Wir schaffen das!

Testmanagement - Erfolgsfaktoren, Stakeholder und Herausforderungen

Der Test als eines der häufigsten Mittel der Qualitätssicherung trägt maßgeblich zum Projekterfolg bei. Je früher auf gute Qualität geachtet wird, desto schneller und kostengünstiger können Fehler beseitigt werden. Dieses wirkt sich wiederum massiv auf die Projektdauer aus. Dem Management der Tests kommt daher eine hohe Bedeutung zu. Neben der Steuerung der Testaktivitäten sind der Ausgleich zwischen den Interessen der StakeHolder oder das Vorantreiben fortschrittlicher Testansätze zur Testverbesserung wichtige Tätigkeitsfelder des Testmanagers.

Was hat die Objekttechnologie gebracht?

Dieser Betrag setzt sich mit den Zielen der Objektorientierung auseinander und geht der Frage nach, in wie fern diese Ziele wirklich erreicht wurden. Die ersten Protagonisten der Objekttechnologie haben sehr hohe Ziele gesetzt. Ziele, die nur begrenzt messbar sind. Sie wollten die Produktivität um ein vielfaches steigern, die Wartungskosten auf nahezu null reduzieren, die Wiederverwendung fördern und die Portabilität der Software sichern. Wie etliche empirische Studien nachgewiesen haben, sind diese Ziele nur zum Teil erreicht worden.